Unsere Kulturlandschaft konnte sich über Jahrhunderte durch verantwortungsvolle, bäuerliche Bewirtschaftung zu einem unendlich vielfältigen Lebensraum entwickeln. In Zeiten landwirtschaftlicher Intensivierung und dem Streben nach stetiger Gewinnmaximierung geht diese Vielfalt durch die Vernichtung wichtiger Landschaftselemente (z.B. Hecken, Raine, Einzelbäume etc.) leider vielerorts verloren. Dabei sollte, vor allen Dingen im biologischen Landbau, der Biogedanke nicht an den Weingartengrenzen aufhören.  Gemeinsam mit dem Weingut Geyerhof- Oberfucha wollen wir im Rahmen des Projekts wildwux für das Thema sensibilisieren. Biodiversität oder biologische Vielfalt beschreibt die Vielfalt des Lebens auf der Erde und ihre Zusammenhänge in ihrer gesamten Bandbreite.

Wildwux Ein Name der den Ein oder Anderen zunächst an einen verwilderten Weingarten denken lässt. Tatsächlich steckt weder Minimalschnitt noch ein wild gewachsener Weingarten dahinter. Vielmehr handelt es sich um einen reflektierenden Blick auf die Definition der eigenen biologische Bewirtschaftungsweise. Wir wollen aufzeigen, dass BIO weit mehr sein kann als das bloße Weglassen von Chemie.

Über die biologische Bewirtschaftung hinaus leisten wir seit 2012 durch gezielte Naturschutzmaßnahmen auch außerhalb unserer Weingärten einen Beitrag zum Erhalt und der Renaturierung von wertvollen Lebensräumen gefährdeter Tier- und Pflanzenarten. Ob Wiedehopf, Gottesanbeterin, Laubfrosch oder Ziesel. Sie alle sollen einen Platz auf unseren Flächen finden. Wir als Bewirtschafter tragen eine besondere Verantwortung für unsere Landschaft. Die rote Cuvee wildwux trägt als Botschafter dazu bei, für den Naturschutz in der Landwirtschaft zu sensibiliseren.

Die ersten Jahre wildwux sind vergangen und eine Idee ist erwachsen geworden. Mit ihr unser Bewusstsein, für den richtigen Weg einer nachhaltigen Landbewirtschaftung. Ein Weg den uns die Natur zeigt.

 

Der WEIN als IDEENTRÄGER

wildwux verkörpert: Einen erfrischend fruchtbetonten und klassischen Grünen Veltliner vom Weingut Geyerhof und eine elegante, saftige Rotweincuvée aus heimischen Rebsorten von Birgit Braunstein.

 

Mehr über unseren Wildwux; www.weingut-braunstein.at

 

 

 

2 Herzensprojekte konnten wir im Rahmen von Wildwux heuer schon  realisieren

Der Ort wo Wein und Honig fließen. Seit 2018 haben  10 Bienenvölker des biodynamischen Imkers H.Halbritter auf  unserer Wildwux Wiese am Rosenberg ihr zuhause gefunden, Heinz fängt im Umkreis die Schwärme ein, füttert ausschließlich Honig, spricht mit jeder Biene und füllt die Gläser mit seinem Blütenhonig ab.

Mehr Info, Bestellung unter: office@weingut-braunstein.at

 

 

Warum sind Bienen so wichtig?

„Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr.“ (Zitat Albert Einstein, 1949).

Heute ist die Honigbiene bei uns nach Rind und Schwein das drittwichtigste Nutztier. Ihre Bestäubungsleistung sichert uns die Vielfalt an Nahrungsmitteln, wie wir sie kennen und genießen. Die Honigbiene ist also hauptverantwortlich für gute Ernten und ökologische Artenvielfalt.

Und ja rechtzeitig vor dem Einflug der Störche konnten wir mithilfe des  Storchenvereins und dem Purbacher Schmiedemeister Albert Raditsch das erste Storchennest auf unserem Hof errichten. Es haben sich Störche noch nicht angesiedelt, aber einige junge Paare bereits die neue Wohnstätte besichtigt. Wir hoffen daher auf Dauerbewohner ab dem Jahr 2019. Bewerbungen bitte unter: office@weingut-braunstein.at  und

Mehr Info unter http://www.storchenverein.at/

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